Institut für Deutsch als Fremdsprache
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SAM – Entwicklung eines Sprachtests für ausländische Mediziner

Um in Deutschland ihre Approbation zu erhalten, durchlaufen Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland ein Anerkennungsverfahren, bei dem sie neben ihrer fachlichen Qualifizierung auch allgemeine und fachspezifische Deutschkenntnisse nachweisen müssen. Letzteres soll die reibungslose Kommunikation zwischen allen Akteuren im medizinischen Alltag garantieren.

Den geänderten Richtlinien der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) folgend, gab das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die Entwicklung eine wissenschaftlich fundierte, fachsprachliche Prüfung in Auftrag.

Unter der Projektleitung des Instituts für Deutsch als Fremdsprache entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin am Klinikum der LMU im Projekt "SAM – Entwicklung eines Sprachtests für ausländische Mediziner" ein Test, der die Kommunikationskompetenz in relevanten Situationen des beruflichen Alltags von Ärztinnen und Ärzten beurteilt. Die medizinische Expertise liefern die Kooperationspartner der Medizinischen Fakultät sowie des Klinikums der LMU.

SAM wird in Anlehnung an das Prüfungsformat OSCE (Objective structured clinical examination) konzipiert, das bereits etablierter Bestandteil der medizinischen Studiengänge der LMU ist. Im Regelbetrieb soll der Test von der Bayerischen Landesärztekammer verwaltet und den betreffenden Instituten der LMU wissenschaftlich betreut werden.


Projektleitung: Jörg Roche, Martin Fischer

Projektpartner:
Institut für Deutsch als Fremdsprache, FuE-Bereich Roche

Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin am Klinikum der LMU, Martin Fischer

Kooperationspartner:
Klinik für Allgemeine, Viszeral-, Transplantations-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am Klinikum der LMU, Matthias Siebeck

Literatur:
Roche, Jörg (2014): Sprache und Beruf. Zur Frage der Deutschkenntnisse in medizinischen Berufen. In: Bayerisches Ärzteblatt, Nr. 6: S. 316-318