Institut für Deutsch als Fremdsprache
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Sprachstandsermittlung bei Kindern mit Migrationshintergrund

(gefördert von der Daimler und Benz Stiftung Ladenburg, 2014-2018)

Circa ein Drittel der Kinder, die derzeit in Deutschland eingeschult werden, haben einen Migrationshintergrund. Auch wenn dieser Befund nicht zwingend zu der Schlussfolgerung führen sollte, dass diese Kinder die deutsche Sprache schlechter beherrschen als ihre deutschsprachigen Altersgenossen, so findet in der Praxis oft eine entsprechende Gleichsetzung statt.

Um einer vermeintlichen Fehleinschätzung vorzubeugen und bei tatsächlichem Bedarf entsprechend wirksame Fördermaßnahmen einleiten zu können, bedarf es klarer Vorstellungen von dem jeweiligen Sprachstand der Kinder.

Das Projekt "Sprachstandsermittlung bei Kindern mit Migrationshintergrund" – gefördert von der Daimler und Benz Stiftung – setzt sich zum Ziel, ein Verfahren zu entwickeln und zu erproben, welches die Besonderheiten im Spracherwerb mehrsprachiger Kinder im Vorschulteralter berücksichtigt.

Dazu bewertet es existierende Verfahren, entwickelt ein funktionales Konzept von kindgerechter Kommunikation, gestaltet eine spielerische, interaktive, elektronische Erhebungsumgebung (Serious Game), erarbeitet und erprobt Verfahren der Sprachdatenerhebung und (teil-maschinellen) -auswertung, validiert und normiert die Ergebnisse in umfangreichen Studien.

Initiator: Wolfgang Klein, Max-Planck-Institut für Psycholinguistik Nijmegen

Projektleitung: Jörg Roche
Projektkoordination: Nicole Weidinger
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter LMU: Moiken Jessen, Elisabetta Terrasi-Haufe

Projektpartner:
Heike Behrens, Universität Basel
Stefanie Haberzettl, Universität des Saarlandes
Marcus Hasselhorn, DIPF Frankfurt
Dirk Ifenthaler, Universität Mannheim
Natalia Kapica, Universität Heidelberg
Gabriele Kecker, TestDaF-Institut Bochum
Karin Madlener, Universität Basel
Giulio Pagonis, Universität Heidelberg
Maike Schug, Universität des Saarlandes
Katrin Skoruppa, Universität Basel
Frank Thissen, Hochschule der Medien Stuttgart
Wolfgang Woerner, DIPF Frankfurt

Hilfskräfte:
Sophie Dettwiler, Universität Basel
Thea Frese, Universität Heidelberg
Mitra Shateri, LMU München