Institut für Deutsch als Fremdsprache
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Projekthintergrund

Anlässlich des 50. Jahrestages zum Bestehen des Elysee-Vertrags unterschrieben der französische Bildungsminister (Ministre de l’Education Nationale) Vincent Peillon und die Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten, Annegret Kramp-Karrenbauer, im Jahr 2013 die bilaterale Vereinbarung Deutsch-Französische Elysée-Kitas 2020. Die bildungspolitischen Zielsetzungen der Elysée-Kitas sind in einer sogenannten Qualitätscharta festgelegt: Deutschland und Frankreich sehen sich als „Vorreiter und Motor beim Aufbau eines gemeinsamen europäischen Bildungsraums“, wollen mit dem „frühkindlichen Erlernen der Partnersprache […] die gegenseitige Verständigung“ weiter vertiefen und ein „dauerhaftes Freundschafts- und Vertrauensverhältnis“ vom jüngsten Kindesalter an aufbauen. Die Landeshauptstadt München griff das Konzept Elysée-Kitas auf und führte im Oktober 2014 in ausgewählten Kindertageseinrichtungen eine Schnupperstunde Französisch als Beitrag zur Bildungschancengleichheit und Inklusion ein.

In der deutsch-französischen Qulitätscharta wird eine lokale Evaluation der angestrebten und erreichten Ziele angeregt, wozu die Landeshauptstadt München den Auftrag zu einer Studie erteilte, die Grundlage dieses Projekt ist. Von 2018 - 2020 bildet sich dazu unter der Leitung von Dr. Christine Fourcaud eine deutsch-französische Forschungsgruppe an der Ludwig-Maximilians-Universität mit Beteiligung des Forschungslabors der Universität Straßbourg LiLPa (UR1339).


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